Thomas Oßner: Um Haaresbreite am „Max“ vorbei

Maximilianeum in München
Das Maximilianeum in München

Adlkofen. Die Ehrung für herausragende schulische Leistung nicht persönlich entgegennehmen konnte Thomas Oßner beim Neujahrsempfang der Gemeinde Adlkofen, da er sich zum Zeitpunkt des Ehrungsfeier in Neuseeland aufhielt, um Land, Sprache und Leute kennen zu lernen. Der 18jährige hat im letzten Jahr sein Abitur im Landshuter Hans-Carossa-Gymnasium als Jahrgangsbester mit einem Notendurchschnitt von 1,0 abgelegt. Ein anerkennendes Raunen ging durch die Reihen der Gäste als sie hörten, daß Thomas von maximal möglichen 900 Punkten 865 erreicht hatte. Auf Grund seiner Leistungen war er zur Prüfung für den Zugang zum Max-Weber-Programm Bayern nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz eingeladen. Auch diese Prüfung hat er mit so großem Erfolg absolviert, daß er eine Einladung zur Aufnahmeprüfung der Stiftung Maximilianeum im Bayerischen Landtag erhalten hat. Hier kam er leider nicht unter die sechs Besten, die ein Stipendium erhalten, was den anerkennden kräftigen Applaus berechtigter Weise nicht schmälern konnte. Thomas Oßner möchte nach seiner Rückkehr aus Neuseeland das Studium der Molekularen Medizin aufnehmen.

Weitere Ehrungen für herausragende schulische Leistungen standen in diesem Jahr in Adlkofen nicht an.

 Foto: Wikipedia/von Guido Radig - Eigenes Werk,
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Hier irrt die Bürgermeisterin

Willy Brandt und das GrundgesetzAdlkofen. Mit ihren Ausführungen zu einer Verfassung für Deutschland hat Adlkofenes Bürgermeisterin in ihrer Ansprache zum Neujahrsempfang kräftig daneben gelegen. Im Vertrauen auf die Aussagen staatstragender Persönlichkeiten wie zum Beispiel Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, hat sich auch Rosa-Maria Maurer dazu hinreißen lassen, vom Grundgesetz als der Grundlage unserer Demokratie, als „unsere Verfassung, die im kommenden Mai vor 67 Jahren verkündet wurde,“ zu sprechen. Hier irrt jedoch die Bürgermeisterin.

Deutschland hat keine Verfassung, nur das Grundgesetz. Und dieses Grundgesetz regelt in seinem Artikel 146 „Geltungsdauer des Grundgesetzes“ ganz klar und unmißverständlich: „Dieses Grundgesetz, das nach der Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

Das Zitat stammt aus der Veröffentlichung  „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“, Text-Ausgabe Stand Januar 2007, Herausgeber: Deutscher Bundestag.  Er ist unverändert in alle Hier irrt die Bürgermeisterin weiterlesen

Bürgermeisterin Maurer will Bürgerbeteiligung stärker ausbauen

Neujahrsempfang für den Zweiten Bürgermeister „ein Tag der Abrechnung“

Blick in die Abendgesellschaft
Neujahrsempfang 2016 in Adlkofen

Adlkofen. Zum zweiten Mal hatte die Gemeinde Adlkofen zum Neujahrsempfang in die Schulaula geladen und wieder war neben dem fast vollzähligen Gemeinderat eine Schar illustrer Gäste aus Kommunalpolitik und Wirtschaft, besonders zahlreich jedoch aus Vereinen, Verbänden und Organisationen geladen. Entsprechend war der Abend, wie Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer zur Begrüßung erläuterte, „in erster Linie allen Bediensteten der Gemeinde und den Ehrenamtlichen in Adlkofen als Dank für ihr Engagement gewidmet.“ Nachstehend die Neujahrsansprache der Bürgermeisterin im Wortlaut, Petermaiers Abrechnung mit den Gemeindebediensteten und das Grußwort von stellvertretenden Landrat Alfons Satzl.

„Wir können den Wind nicht ändern…“, bezog sich die Rathauschefin vor rund 160 Gästen – darunter Ehrenbürger Ernst Schröder, Pfarrer Johann Schober und stellvertretender Landrat Satzl – auf Aristoteles. Dem großen griechischen Philosophen der Antike wird dieser Satz ja zugeschrieben, der da endet mit „…aber wir können die Segel neu setzen.“

Neujahrsrede der Bürgermeisterin
Neujahrsrede der Bürgermeisterin

„Mit diesem ermutigenden Wort des griechischen Philosophen Aristoteles möchte ich Sie ganz herzlich auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde hier in der Schulaula begrüßen. Ich freue mich, daß wieder viele Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und Wirtschaft, aus der Kirche und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gleich zu Beginn des neuen Jahres zusammenkommen, um – wie es zum Jahreswechsel Tradition hat – gemeinsam noch einmal zurück- sowie vor allem vorauszublicken.

Ein Jahreswechsel ist natürlich im Grunde nur ein Datumswechsel, aber wir alle neigen dazu, uns zu fragen, was das neue Jahr Bürgermeisterin Maurer will Bürgerbeteiligung stärker ausbauen weiterlesen