Bevölkerung mehrheitlich für Sondergebiet

Maurers "Drilling" ist kaum schlagbar
Kommt auch bei drei Viertel der Adlkofener gut an: Sondergebiet Einzelhandel

Adlkofen. Die Frage war einfach: „Möchten Sie, daß in Adlkofen am linken Ortseingang – von Blumberg kommend – ein Sondergebiet zur Errichtung eines Lebensmittel-Nahversorgers (Netto-Markt) und einer Tankstelle ausgewiesen wird?“ Gerichtet war sie an 1.750 Haushaltungen. Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer wollte zu dieser für Adlkofen doch sehr bedeutsamen Frage auch die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung mit einbinden. Diese Bevölkerung mehrheitlich für Sondergebiet weiterlesen

Runde 2: Pokern um den Supermarkt

Bürgermeisterin hält drei Asse: Netto, Tankstelle und eine Waschstraße

Maurers "Drilling" ist kaum schlagbar
Maurers „Drilling“ ist kaum schlagbar

Adlkofen. Da staunten die Gemeinderäte nicht schlecht: Im Poker um die Lebensmittel-Grundversorgung in Adlkofen deckte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer am Montagabend als erste „Spielerin“ am Sitzungstisch im Rathaussaal ihre ersten drei Karten auf. Jede für sich ein As, gemeinsam ein nahezu unschlagbares „3 of a kind „. Die Trumpfkarte „Netto“ mag für sich genommen ein wenig schwach dastehen, jetzt hat sie zwei Verbündete – eine Tankstelle und eine hypermoderne Waschstraße. Man darf wohl ohne Übertreibung feststellen, daß ein solches Investitionspaket Adlkofen endgültig aus dem Dornröschenschlaf wecken und herüber in’s 21. Jahrhundert reißen würde. Ohne großes Nachfragen war jedem Gemeinderat schnell klar – Tankstelle und Waschstraße ohne Netto ist nicht denkbar und würde von den Investoren glatt verworfen.

Ähnlich muß das auch GR Hubertus Werner (SPD) gesehen haben, der im Laufe der Beratungen feststellte, „es ist schon fast Runde 2: Pokern um den Supermarkt weiterlesen

Pokern um den Supermarkt

Die Verteilung der Karten und die Zocker im Spiel um den Adlkofener Netto-Markt – Runde 1

Adlkofen. „Informationen zum Einzelhandel in Adlkofen“ – der Tagesordnungspunkt sorgte in der letzten Gemeinderatssitzung für Aufregung und engagierte Wortbeiträge. Wie dem Rat bekannt, möchte der bestehende Netto seinen Markt vergrößern, um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein. An seinem jetzigen Standort ist dies jedoch nicht möglich, da die Grundstücksgröße keine Erweiterungsbauten zuläßt. Ein Grundstück im Anschluß an das Baugebiet Adlkofen-Nord an der Landshuter Straße wäre für das Netto-Vorhaben nicht nur optimal geeignet, sondern auch zu haben.

Mit einem Schreiben zum Vorhaben hatte sich bereits Ende August Martin Helm, der Gebietsleiter Expansion der Netto Marken-Discount AG an die Gemeinde gewandt und das Vorhaben detaillierter beschrieben. Die im Jahre 2001 in Adlkofen eröffnete Filiale weist eine Gesamtfläche von 1.037 Quadratmeter mit 59 Parkplätzen sowie einer Verkaufsfläche von 748 Quadratmetern auf. Als besondere Serviceangebote hebt Helm den Back-Shop sowie die in Eigenregie des Marktes betriebene Fleisch-/Wurst-Bedientheke hervor.

Um den Standort Adlkofen langfristig trotz der zusätzlichen Konkurrenz in Landshut am Kaserneneck und die Entwicklung im Gewerbegebiet Ergolding wettbewerbsfähig zu halten, sei eine Modernisierung und Vergrößerung der Adlkofener Flächen notwendig, gibt Helm den Adlkofener Gemeinderäten in dem Schreiben zu bedenken. Da aber diese Modernisierung auf dem Grundstück des jetzigen Marktes nicht möglich ist, sei die Umsiedlung auf das in’s Auge gefaßte Gelände geplant.

Die Modernisierung beinhalte im Wesentlichen Punkte wie größere Parkbuchten, da zum einen die Fahrzeuge immer größer werden und zum anderen die Bevölkerung im Durchschnitt immer älter werde und damit zum Ein- und Ausstieg mehr Platz Pokern um den Supermarkt weiterlesen